Preview: Lilly Looking Through

 

Vorab:

Wir haben heute die Preview Version von Lilly Looking Through erhalten. Unser Redaktionsteam hat schon seit den ersten Ankündigungen voller Spannung  auf die  Veröffentlichung einer Preview Version dieses ersten Spiels aus den Indie-Studios von Geeta Games gewartet. Das Spiel wurde durch Kickstarter finanziert und profitiert von den jahrelangen Erfahrungen, der aus der Film- und Gamedesignbranche stammenden, Entwickler.

 

Story:

Im Spiel selbst erkundet das kleine Mädchen Lilly mit ihren Augen die Welt. Leider ist diese trist und grau. Unsere Heldin macht sich auf die Suche nach der Ursache und erhält im Laufe der Geschichte eine Brille mit der Fähigkeit zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu wechseln. Diese Fähigkeit benötigt sie auch dringend um die Rätsel und Hindernisse auf ihrem Weg  hinter sich zu lassen.

 

Grafik und Atmosphäre:

Das Spiel zeigt leicht verschwommene aber schön gezeichnete Umgebungen. Die Charaktere und die wichtigsten Interaktionsobjekte  im Spiel sind deutlich von der Umgebung abgehoben  und bestechen durch ihre durchgängig animierten Bewegungen. Das Bild wirkt immer lebendig. Durch das Wiegen der Gräser und Blätter untermalt mit der gelungen Begleitmusik und den Geräuschen kann man den rauen Wind schon fast auf seiner Haut spüren. Lilly selbst ist durch sehr viele detailliert animierte Bewegungsabläufe gekonnt in Szene gesetzt und mit jedem Schalterumlegen, Greifen und Klettern fiebern wir mehr mit unserer Heldin mit. Die Entwickler verstehen es mit Perspektiven zu spielen und haben das gekonnt in Lilly Looking Through umgesetzt. Die Figuren bewegen sich dabei in die Tiefen des Hintergrundes und scheinen manchmal in der Ferne zu verschwinden. Die Umgebung ist nicht auf einmal im Bild eingeblendet man muss mit gedrückter Maustaste die Umgebung abfahren  um sie zu erkunden.  Mit einem Doppelklick lassen sich Umgebungsabschnitte vergrößern. Obwohl es ein 2D-Adventure ist wirkt es nicht platt und trist. Ganz im Gegenteil. Es vermittelt eine gewisse Tiefe und lässt dem Spieler die Freiheit Lillys Welt auf seine eigene Weise zu entdecken.

 

Gameplay:

Leider kann sich Lilly in ihrem Abenteuer nur sehr begrenzt bewegen und ist auf die vordefinierten Orte begrenzt, welche die Entwickler ihr zugedacht haben. In der Previewversion habe ich das nicht unbedingt als eine Einschränkung empfunden. Dafür ist die Kombination von Gegenständen und Orten für die Lösung von Rätseln sehr Intuitiv gestaltet. Der Spieler muss sich nicht von nervigen Bewegungsszenen frustrieren lassen und alle kleinen Wege mit Lilly hin und her laufen. Im Spiel  werden die Gegenstände zum Mauszeiger und Lilly beobachtet wie der Spieler damit die Rätsel löst oder Hindernisse beseitigt. Somit kann das kleine Mädchen ihren Weg weitergehen. Sollte man im Spielfluss einmal nicht die geeigneten Interaktionsmöglichkeiten entdecken, gibt es eine Schaltfläche im Spiel, welche die nächsten Möglichkeiten durch ein Glühen erhellt.

 

Fazit:
Das Spiel kann durch seine liebevollen Animationen und die lebendig wirkende Spielwelt überzeugen. Die Rätsel waren eher leicht und ermöglichen einen flüssigen Spielablauf. Allerdings war die Preview-Version sehr kurz und es bleibt zu hoffen, dass die Rätsel in der Vollversion noch etwas komplizierter werden. Der intuitive Lösungsansatz der Rätsel konnte uns ebenfalls überzeugen. Wir finden Lilly looking Through könnte für Geeta Games ein guter Einstieg in das Adventuregenre werden.

 

 Preview zu Lilly Looking Through geschrieben am 03. Oktober 2013 von Niels Dallinger


              


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