Test: Warframe [Xbox One]

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Warframe ist ein kostenloser Online Single/Multiplayer Coop Shooter mit Rollenspiel-Level Elementen. Warum ihr den mal spielen solltet oder zumindest mal antesten, lest ihr hier auf den nächsten Zeilen. Die ungeduldigen dürfen gerne nach unten durchskippen und sich eine, dann nichts sagende, Zahl ansehen. Ohne Begründung und Zusammenhang sind Zahlen immer nur wenig aussagekräftig auch wenn Ihr der Meinung seid, größer ist besser :-D.

 

„Free2Play? Da muss ich immer an Candy Crush und Konsorten denken. Warum sollte ich mich damit überhaupt abgeben?“

Weil das Ding von Digital Extremes entwickelt wurde und die haben euch in der Vergangenheit unter anderem mit Unreal, den Unreal Tournaments, dem Multiplayer von Bioshock II (nein ich möchte jetzt keine Hasstirade über den Single-Player Teil hören) und The Darkness II beglückt. Und da waren ein paar verdammt gute Spiele dabei, alleine das Liandri Level aus dem originalen UT hab ich tagelang bespielt.

 

„Ok, Ok ich hab verstanden, die wissen also was sie tun. Die wissen wie man Shooter macht und wohl auch wie man hübsche Spielumgebungen erzeugt, richtig?“

Warframe Test 02Richtig. Digital Extremes sollten wissen was sie tun. Warframe ist die Bezeichnung für unsere wirklich sehr stylische Rüstung, drin stecken wir und unsere Rasse heißt Tenno (jau, wir sind wohl japanische Kaiser). Soweit so gut, in einem Tutorial Level erhalten wir die grobe Übersicht und unsere Fähigkeiten, dazu gibt’s dann noch eine Hintergrundgeschichte. Wie immer gibt es eine schwere und eine leichte und zusätzlich einen Bo (sprich langen Stock um unsere Gegner im Nahkampf den Hintern zu versohlen). So ausgerüstet machen wir uns auf, das Böse aus dieser Welt zu entfernen. Das ganze kann alleine geschehen oder in der Gruppe mit einem beliebigen Freund oder Mitspieler.

 

„Wieso hab ich das Gefühl, dass hier ein großes Aber im Raum steht?“

Naja ich könnte mich jetzt drüber auslassen, dass wenn man die Missionen alleine angeht, der Schwierigkeitsgrad doch ein bissl sportlich ist. Aber bevor Du jetzt sagst, ich söllte das doch dann, wie eigentlich beabsichtigt, mit anderen Leuten zusammen spielen (oder dass ich einfach ein n00b bin), möchte ich anmerken, wenn mir es angeboten wird, dann will ich das alleine spielen. Und zu zweiten Punkt.. Nein, definitiv nein, über 28 Jahre aktive Spieleerfahrung in allen Genres qualifizieren mich nur bedingt als n00b :D . Das kann ich dem Spiel nicht als Minuspunkt anrechnen, was aber negativ auffällt, ist die wirre und überladene Menüführung und die sehr spärliche Erklärung dazu. Ich wünschte mir hier die Booklet Zeit zurück.

 

„Na aber, das braucht doch sicherlich nur ein bisschen Eingewöhnung.“

Na klar, wie bei anderen Spielen auch. Aber wenn ich ein neues Spiel spiele, möchte ich mich doch erstmal aufgehoben fühlen am Anfang und nicht durch komplett verwobene Untermenüs verwirrt werden. Doch zum Spiel selbst, Die Steuerung ist ordentlich gemacht und funktioniert einwandfrei, die Gestaltung meines Warframes seeeehr schick, die Gegner KI, der gefühlt unendlich spawnenden Gegner, gut und auch an sich auch schick gemacht. Wegen des Leveldesigns, es gibt graue und grüne Abschnitte wäre die böse Aussage (Wer sich da draußen noch an Quake und Quake II erinnert, wird fragen: und was ist mit den braunen?), die realistische Aussage ist, dass die Abschnitte funktional gemacht sind und dennoch ausreichend viele Details beinhalten. Die Levels verblassen aber im Vergleich zu unserem wunderbar ausgefeilten Hauptcharakter sehr.

 

„Na und? Solange es Spaß macht?“

Macht es durchaus, und es ist ja auch Free2Play, da kann ich natürlich nicht davon ausgehen, dass in jedes letzte Detail mehrere Mannjahre an Programmierarbeit investiert wurden, das ist völlig verständlich. Ansonsten ist auch alles da, was der passionierte Shooter Spieler braucht inklusive eines Levelsystems für Waffen und Anzug. Das Spiel bietet dann doch sehr viel für kein Geld.

 

„Wegen des „Free2Plays“ nochmal, ist das wirklich so? Oder doch eher Pay2Win“

Naja es gibt zwei in-game Währungen: Credits und Platinum. Erstere werden durch Missionsabschlüsse erworben und ermöglicht uns den Kauf von ein paar Gegenständen oder Bauplänen und wie bei jedem F2P Spiel würde es seeeeeeeehr lange dauern bis man sich so ausgerüstet hat, dass es gut wird und einem der Level-Abschluss erleichtert wird. Für Platinum bekommt man das richtig gute Zeug, gleich und sofort. Und ja die können nur gegen hart verdiente Euros erworben werden, das 75 Platinum Pack für 4,50€ bis zum 3210Platinum Pack + Goodies für sportliche 130€. Mikrotransaktionen sehen anders aus.

 

„Hui, da muss ne alte Oma lang für stricken. Und nun? Was soll ich jetzt machen?“

Da es kostenlos ist und wirklich sehr solide gemacht (wir sprechen hier immer noch über Digital Extremes), solltest du es definitiv mal runterladen und reinsehen, so dir denn Shooter generell gefallen. Und mit ein paar Kumpels und Kumpelienen gehen die Levels sicher gut ab. Wieviel Zeit und vor allem Geld Ihr dann reininvestiert bzw. reininvestieren wollt, werdet Ihr sehr schnell selbst feststellen. Das Spiel funktioniert wirklich trotz seines verwirrenden Menüs richtig gut, der Bezahlen für schnelleren Fortschritt Aspekt wird hier allerdings auf ganz neue Höhen getrieben.

 

„Ich hab den Text geskippt..“

Boah, ernsthaft, du solltest wirklich mal an deiner Zahlenfixation arbeiten. Für das was es ist und was es sein will gibt’s 79%. Mehr gibt’s auch für „in Gold-gepresstes Latinum“ nicht.

 Publisher: Digital Extremes

Hersteller: Digital Extremes

 

Test zu Warframe (Xbox One) geschrieben am 21. September 2014 von Der_Jo

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