Test: Shadow Warrior [Xbox One]

Test: Shadow Warrior28. Januar 2015 - Shadow Warrior für Xbox One getestet
Shadow Warrior ist das Reboot des beliebten Shooters aus dem Jahre 1997. Diesmal vom polnischen Entwickler Flying Wild Hog und Publischer Devolver Interactive. Getestet wird hier die Ende 2014 erschienene Xbox One Version. Auch wenn es im dritten Quartal 2013 schon für den PC released wurde. Warum das Spiel viel richtig macht und unser Tester gleich wieder in Nostalgie schwelgt, natürlich mit dem beliebten unnützen Wissen, lest ihr hier. (Shadow Warrior, Videos, Test, Screenshots, Shadow Warrior kaufen)

 

„Shadow Wer? Und da ich grade im Xbox One Store geguckt habe Shadow Wo?“

Die zweite Frage zuerst, ich war höchsterfreut, dass der Reboot Ende letzten Jahres seinen Weg auf die One gefunden hat. Leider gab es kein Testmuster und genug andere Spiele zu der Zeit, Folge war spontane Senilität und das Verdrängen. Letzte Woche fiel es mir wieder ein und ich guckte in den Xbox One Store unter „Alle Spiele“ und fand es da auch nicht. Erst nachdem ich eine aktive Suchanfrage stellte, wurde mir das Spiel für 30€ angeboten (ja sogar im deutschen Store). Nicht lang überlegt und heruntergeladen. Zum Shadow wer, wie oben bereits steht handelt es sich um ein Reboot des 1997er Spiels von 3D Realms. Das Spiel zeichnete sich damals (90er.. seid nachsichtig) hauptsächlich dadurch aus, dass es auf dem ersten Blick eine asiatische Version von Duke Nukem 3D war. Gleiche Engine, gleicher pubertärer Humor, One-liner Kommentare des Helden, Vermischung von einigen asiatischen Kulturen, grenzwertige Story, nicht ganz so viel Blut/Gore wie in „Blood“ und dafür aber mit Katana und graphische Weiterentwicklung mit z.T. Voxelgraphik. Stumpf ist Trumpf eben ;-) .

 

„Und das ist jetzt anders? Und überhaupt: 3D Realms, Duke Nukem, Reboot, mir schwant Schreckliches.“

Startet man das Spiel, folgt erst ein kurzes Video wie das Spiel damals aussah und was man so machen konnte, schnell merkt man, Grafik hamse aufgebohrt, Secrets wie damals gibt es auch zu finden und unser Held Herr Wang kann jetzt nicht nur seine Waffen sondern auch aktive und passive Fähigkeiten aufwerten, wie sich das für ein modernes Spiel gehört. Gleicher Humor und manches davon ist nicht nur auf dem Niveau von sieben Meter Feldweg, da sind ein paar nette Sachen dabei. Unter anderem, dass sich unser Herr Wang über das generische Gegnerdesign wundert. Und bei einem Secret in 1997er Pixelumgebung mit viel Sarkasmus anmerkt wie einfallsreich das denn jetzt wäre. Alles nicht ganz so überzogen wie bei Sunset Overdrive.

In der Tat könnte einem bei dem Worte Tupel 3D Realms, Duke, Reboot, Shadow Warrior böses schwanen, aber dieses Spiel zeigt wie man es auch besser machen kann. Ernsthaft Gearbox ihr habt wieviel Zeit und Geld in Duke Nukem Forever gesteckt nachdem 3D Realms es grandios verrockt hatten? Und wie war gleich nochmal euer Endprodukt was seitdem in meinem Regal verstaubt? Und da kommt eine kleinere polnische Firma und haut so einen Reboot raus. Dieser ist bei weitem nicht perfekt, aber wenigstens auf der Qualität, die ich mir mindestens für den Duke gewünscht hätte.

 

„Heißt also es ist spielbar, hat das damalige Flair und ist gar nicht mal so schlecht?“

Ja, ja und ja. Grafisch kann man jetzt keine Sprünge erwarten für ein 6GB Spiel (dass ich so einen Satz jemals formulieren würde.) und hinundwieder wundert einen schon das Tearing, gelegentliche spät nachladende Texturen oder die ein oder andere Ladezeit. Aber Hey, es ist ein Spiel von damals im neuen Gewand und das ist erstmal gut. Leveldesign ist am Anfang nicht so aber dann doch abwechslungsreich, Schwierigkeit im Vergleich zu damals natürlich bedeutend einfacher. Pro Level ist man im Schnitt beim Schnetzln Suchen nach Secrets je grob ne Stunde beschäftigt. Und es ist eine zweistellige Levelzahl ;)

 

„Am Ende hat das Spiel noch ne annehmbare Story?“

Interessanterweise ja. Unser Herr Wang ist Berufskiller, nein eigentlich DER Berufskiller, und leichter Soziopath wird beauftragt ein super altes/gefährliches/mächtiges Katana zu organisieren. Dies hört auf den wohlklingenden Namen Nobitsura Kage. Am Ort des Geschehens stellen Herr Wang aber plötzlich fest, dass das Katana wohl so alt und mächtig ist, dass es auch ein paar Dämonen haben wollen. Was folgt ist Eskalation. Und ein Treffen mit einem uns freundlich gesinnten Dämon/Geist namens Hoji. Dieser Hoji ist sogar so nett zu unserem Herrn Wang, dass wir unsere KI Energie besser bündeln können und aktiv wie passiv gegen die üblen Dämonen einsetzen können. Also auf und das Nobitsura Kage finden und die Dämonen deeskalieren :D.

 

„Klingt zwar platt, aber trotzdem unterhaltsam..“

Jau und das ist auch das ganze Spiel. Es ist dieser kopf-ausschalten Spaß, der hier im Vordergrund dieses Reboot liegt. Klar ist, es kann auch nicht wirklich mit den AAA Produktionen von heute mithalten, dafür ist es nicht poliert genug, aber zu dem Preis ist es durchaus obere Mittelklasse und wunderbar für zwischendurch mit all seinen Anspielungen, Witzen und Dämonenverkloppe. Dafür gibt es dann auch 78%.

 

PS: Guckt also mal rein und wir lesen uns bei Resident Evil HD wieder

 

 Publisher: BANDAI NAMCO Games

Hersteller: BANDAI NAMCO Games

 

Test zu Shadow Warrior [Xbox One] geschrieben am 28. Januar 2015 von Der_Jo

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