Test: Ori and the Blind Forest [Xbox One]

Test: Ori and the Blind Forest10. März 2015 - Ori and the Blind Forest für Xbox One im Test
Ori and the Blind Forest ist ein 2D Jump'n'Run Puzzle Shooter/Plattformer hinlänglich bekannt als „Metroidvania" Stil von den Moon Studios und gepublished von Microsoft Studios released momentan für die One und Windows. Bereits im Vornherein wurde es mit Preisen überschüttet und ein kleiner Hypezug fuhr für das Spiel ab. Bleibt die Frage kann es die hohen Erwartungen erfüllen. (Ori and the Blind Forest, Test, Lösung, Screenshots)

 

„METROIDVANIA!!!!!!!!!!!11111einself“

Langsam reiten, Pferde kosten Geld; hat mein Papa schon immer gesagt. Bevor ich zum Spiel schreibe, ich hab ein ernsthaftes Problem mit diesem Ausdruck. Den Castlevania war im Ursprung (also Teil 1 und Teil 2 auf NES/Famicom und GameBoy) prinzipiell nur ein verdammt schwerer Plattformer. Ich glaube ich habe selbst in der Hochzeit meiner Hand-Augen-Koordination (so mit 13-15 Jahren) es exakt einmal geschafft die 4 Level von Castlevania für den GameBoy zu knacken. Metroid hingegen hatte schon immer mit Sammeln/Verbessern und damit Erreichen von bis dahin unzugänglichen Gebieten zu tun. Und das macht auch Ori (sagt ja auch der Entwickler ;) ). Und ich liebe Metroid (-artige) Spiele.

 

„OK,OK,OK… Dann halt langsam, also worum geht es?“

Ori ist der kleine weiße Kerl, den Du auf dem Cover sehen kannst, „geboren“ an einer Art Lebensbaum (Erzähler) gefunden von dem dunklen knuddeligen Etwas (auch auf dem Cover). Nach kurzer Vorgeschichte (macht euch stimmungstechnisch auf etwas gefasst zwischen dem Ende Valiant Hearts und dem Anfang des Square Enix Tomb Raider) sind wir alleine unterwegs und müssen zurück zum Lebensbaum. Und können eigentlich nichts außer springen. Glücklicherweise finden wir eine sprechende Lichtkugel namens „Sein“, geschickt von dem Baum, die für uns die Angriffe übernimmt, der Spieler steuert diese schon selbst, keine Angst. Mit der Zeit stellen wir fest, dass es wohl noch ein paar andere von uns gab, die schon verstorben sind. Deren Restlicht können wir aufsaugen und unsere Fähigkeiten des einfachen Springens steigern. So viel zu dem was getan werden muss: Wieder einmal muss eine bezaubernde Welt aus den Fängen der Dunkelheit gerettet werden.

 

„Welt retten, check! Sieht aber ja schon ein bisschen nach Märchenwelt aus, oder?“

Jau, tut sie. Eine wunderschöne Welt (halt noch aweng dunkel am Anfang), die uns als Setting dargeboten wird. Erinnerte mich auch ziemlich schnell inklusive der ganzen Erzählweise und Mystik an die großartigen Animes des Ghibli Studios. Nicht verwunderlich, denn das war wohl Absicht der Entwickler, wie ich im Nachhinein gelesen habe. Dazu gibt es noch einen stimmungsvollen Score und wunderbare Zeichnungen/Figuren, die ich sofort liebgewann. Die Entwickler wollen dabei noch ein bisschen Zelda mit einfangen, ich sehe da aber mehr Mystic Quest/Secret of Mana Anspielungen. Finde ich fast noch besser :-) . Was will ich Dir liebe/r Leser/in damit sagen: es ist auch von dieser Seite her ein wunderbares Spiel.

 

„Steuerung wäre halt auch wichtig, wenn schon Plattformer, meinste nicht?“

Ja, natürlich sehr. Und die Steuerung ist echt gut. Die zu kombinierenden Sprungpassagen gehen gut von der Hand (den ein oder anderen Fluchmoment natürlich eingeschlossen). Auch wenn ihr euch ggf. öfter fluchen finden werdet (vor allem bei alten, ausgeleierten Controller.. shame on me), das Spiel bleibt immer fair. Apropos fair: Ihr könnt, sofern ihr genug Energiekristalle habt, immer und überall speichern. Ein guter Kompromiss aus dem modernen Checkpointsystem und den fest vorgegeben Speicherpunkten von früher, diese gibt es aber auch noch. Zurechtfinden könnt ihr euch dabei wie üblich auf einer im Laufe der Zeit sehr, sehr, sehr großwerdenden Karte.

 

„Ist das Spiel auch irgendwie/irgendwo nicht gut?“

Nein, es ist einfach ein wunderschönes Stück Software, dass jeder zumindest einmal angetestet haben sollte. Fans des Spiele-Genres „Metroidvania“ oder der Ghibli Studios, dürfen mehr als beruhigt zugreifen. Ori and the Blind Forest ist ein echtes Kleinod, im Vergleich noch besser als das RPG lastige „Child of Light“ oder der pure Action Titel „Strider“, wobei jedes ein sehr gutes Spiel für das Genre ist. Ich habe vorher den Hypezug ignoriert und das Spiel hat mich damit belohnt, mich direkt in seinen Bann zu ziehen und die Zeit beim Spielen zu vergessen. Mehr Lob geht nicht, deswegen gibt es auch 95% mit einer ganz klaren Kaufempfehlung.

 Publisher: Microsoft Studios

Hersteller: Moon Studios

 

Test zu Ori and the Blind Forest [Xbox One] geschrieben am 10. März 2015 von Der_Jo

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Weitere Links zum Spiel Ori and the Blind Forest:

Lösung
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