Test: Neverwinter (Closed-Beta) [Xbox One]

Test: Neverwinter20. Februar 2015 - Neverwinter (closed Beta) - Noch ein erfolgloses Free2Play MMORPG?

Neverwinter ist ein MMORPG welches von dem Publisher Perfect World Entertainment und  bereits 2013 für den PC erschien. Die Closed Beta für die Xbox One startete am 09.02.2015. Das Spiel basiert auf dem Regelwerk Dungeons&Dragons und wurde von Cryptic Studios entwickelt. Der Publisher ist Perfect World Entertainment und setzt auf ein Free2Play-Modell, ob dieses gelungen umgesetzt oder ein kompletter Reinfall ist, könnt ihr im nachfolgenden Test lesen. Ich möchte darauf hinweisen, dass das Spiel in der Closed Beta getestet wurd und vom fertigen Spiel abweichen kann! (Test, Screenshots)

 

„Ui ich hab tatsächlich nen Beta-Key bekommen :-)

Als ich mich zu der Beta angemeldet habe, bin ich eigentlich nur durch den Namen des Spiels darauf aufmerksam geworden, es gab kaum Werbung oder irgendwas anderes zu lesen im Internet. Wer aber schon mal Baldur´s Gate oder Icewind Dale gespielt hat, dem sollte der Begriff „Neverwinter“ irgendwas sagen. War das nicht so ein Gebiet/Land in der Welt von Dungeons & Dragons? Jeder der das dachte hat natürlich Recht und genau so erging es mir. Endlich gibt es wohl mit einem der besten Regelwerke ein MMORPG, das hat Potential, doch ist die Story gut wie in den Baldur´s Gate-Spielen, so abgedreht wie Planesscape: Tourment oder so gut wie nicht vorhanden wie bei Icewind Dale.

 

Xbox Meldung: „Neverwinter Bereit zum Starten“
Kaum war der Download beendet habe ich auch schon das Spiel gestartet und endlich konnte ich meinen Zwergenkrieger erstellen. Beim Erstellen merkt man die Liebe zum Detail. Man hat etliche Möglichkeiten seinen Charakter an zupassen, viele Rassen wie zum Beispiel Mensch, Zwerg, Elf, Tiefling, Drow und viele mehr. Leider muss man sich aber schon beim Erstellen sicher sein, was man genau machen will. Da es nicht wie bei einem anderen MMORPG die Möglichkeit gibt einen Krieger zu wählen und diesen dann, je nach Bedürfnis zu Skillen, also ob Tank mit Schild oder Zweihandwaffen-Krieger, bei Neverwinter sind das eigenständige Klassen. Hat man sich endlich entschieden was man Spielen möchte, kann man nun noch sein Aussehen anpassen, wo es wieder unzählige Möglichkeiten gibt. Durch das ganze Einstellen ging bei mir einfach mal so ne Stunde flöten.

 

„Erstelle einen Charakter: Check, Erkunde die Welt: wird gemacht!“

Kaum ist man mit dem Erstellen des Charakters fertig erwacht man an einem Strand. Wo man erfährt dass man ein Schiffbrüchiger sei und einem Drachenangriff überlebt hat. Nach dem man die üblichen Tutorialmission hinter sich hat, kommt man in eine Stadt. In dieser Stadt hat man das Gefühl die Stadt lebt, es laufen Menschen durch die Straßen, man hat an mehreren Ecken irgendwelche Händler und Leute die einem eine neue Quest geben. Die Gebiete außerhalb der Stadt sind recht klein aufgebaut, damit wollte man offensichtlich etwas Rechenleistung sparen, damit man die Grafik und die (wahrscheinlich) recht vielen Spieler ohne großartige Ruckler darstellen kann. „großartige Ruckler“? Ja genau, leider gibt es in der Beta immer mal einen kleinen Ruckler, gerade in der Stadt, wo man sehr viel Leben und auch eine gute Aussicht hat ruckelt es leider etwas. Doch das kann im fertigen Spiel ja behoben sein, ich drücke die Daumen!

 

„Wie sind die Kämpfe und wie läuft es denn mit dem Free2Play?“

Die Kämpfe laufen in Echtzeit, das bedeutet du musst ausweichen, schlagen, Zauber wirken und so weiter. Natürlich haben die Zauber eine Wirkzeit und somit kann man auch recht gut ausweichen bzw. blocken, man hat also kein hektisches rumbashen von irgendwelchen Tasten bzw. Knöpfen. Am Anfang des Spieles sind die Kämpfe recht simpel und man hat keine Probleme die Kämpfe zu bestreiten, doch im weiterem Verlauf werden die Kämpfe etwas schwieriger und man sucht sich einen für seine Gruppe mit dem man dann die Quests zusammen machen kann. Doch leider merkt man auch schon bei den Kämpfen, dass das Spiel ein Free2Play-Titel ist und man mit allen Mitteln versucht den Spielern etwas Geld aus der Tasche zu ziehen. Es ist wirklich schade, dass man in Neverwinter den Slogan „PayToWin“ nutzen kann. Ich finde es ja in Ordnung wenn man sich den ein oder anderen Gegenstand, XP-Belohnungen oder irgendwelche Prestige-Items kaufen kann, aber wenn man sich damit auch noch Skillpunkte oder Attributspunkte kaufen kann, hat das ganze Modell einen sehr faden Beigeschmack. Auch die Preise der Pakete sind sehr happig, die Preise gehen von 14,99€ bis 190€. Ich hoffe bevor es zu der finalen Fassung kommt, wird hier nochmal Hand angelegt und ein neues Modell vorgestellt.

 

Fazit

Neverwinter ist ein sehr gelungenes MMORPG für die Konsolen, was jedoch noch ein wenig Feinschliff benötigt. Die wenigen Fehler und die vereinzelten Ruckler im Spiel sind zu verkraften und werden bestimmt auch in der fertigen Fassung beseitigt sein. Jedoch sollte bei dem fertigen Spiel auch das Bezahlmodell überarbeitet sein. Meine Einschätzung zu dem Spiel ist sehr zweigeteilt, auf der einen Seite finde ich es super aber auf der anderen Seite verabscheue ich es durch das „Pay2Win“-Modell. Wenn das überarbeitet wird, kann das Spiel locker 10% mehr bekommen.

 Publisher: Perfect World Entertainment

Hersteller: Cryptic Studios

 

Test zu Neverwinter (Closed-Beta) (Xbox One) geschrieben am 20. Februar 2015 von Mulle

Test vom


              


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