Test: Journey of a Roach

News: Journey of a Roach24. November 2013 - Adventure Journey of a Roach im Test

Was macht man mit einer Kakerlake in einem Adventure? Im Test zum neuen Adventure "Journey of a Roach" werden wir erklären wie eine Kakerlake in das Spiel kommt und was sie so alles tun muss. (Journey of a Roach, Videos, Lösung, Test, Screenshots, Journey of a Roach kaufen)

 

 

Story:

7 von 10Die Menschen haben sich in einem Atomkrieg selbst ausgelöscht. Die Erde, wie wir sie einst kannten, ist nur noch eine leblose Einöde. Leblos? Sicher nicht! Mehrere mutierte Insekten teils mehr und teils weniger sympatisch, haben den Atomschlag in einem Luftschutzbunker überlebt und wollen die Erde neu entdecken. Nun müssen wir den beiden Kakerlaken JIM und BUD helfen, zurück an die Oberfläche zu finden.


Grafik:

8 von 10Wir befinden uns in einem Abenteuer im 3D Comic Stil. Die Grafik besticht durch ihre kunterbunte Vielfalt, ist aber großflächig gehalten und geht nicht bis ins kleinste und feinste Detail. Übersichtlich wird es allerdings erst, wenn man auch alle Winkel im Spiel erkundet. Nicht alles ist sofort zu sehen, sondern muß erst entdeckt werden. Eine Hotspot Anzeige sucht man in diesem Fall vergebens. Man muß selbst sehen wohin uns der Weg führt. Für diese Art Spiel ist die Grafik aber vollends zufrieden stellend.


Sound:

7 von 10Nun ja, kommen wir zum Sound und den Geräuschen. Hier wurde reichlich, was den Klang und die Vertonung anbelangt, eingespart. Da die Kakerlaken und sonstigen Zeitgenossen im Spiel nicht sprechen können, gibt es statt dessen quiekende und schrille Töne zu hören. Was damit gemeint ist, gibt es somit nicht erkennbar zu hören, sondern wird in den erscheinenden Sprechblasen als Bilder dargestellt. Auch wurde die Hintergrundmusik sehr seicht und gleichklingend gehalten. Große Unterschiede waren für meine Ohren kaum erkennbar. Sicherlich war die Melodie mal so und dann wieder etwas anders, aber das Spiel über eher einfach und nicht besonders auffallend gehalten.


Rätsel:

8 von 10Die Rätselkost ist im großen Ganzen so wie in anderen Adventure Point & Klick Spielen auch. Die Kakerlake sammelt Dinge, nimmt sie ins Inventar und legt sie dort ab. Dort können die Dinge kombiniert und zusammen gesetzt werden. Wo die Dinge dann angewendet werden sollen, ist selbst heraus zu finden, da es keine Hotspot Anzeige gibt. Sicherlich hat man grobe Vorgaben was zu erledigen ist, aber irgendwie bleibt das alles nicht richtig hängen, da man zuviel darauf achten muss was die Tierchen sich so zu erzählen haben. Die Rätsel sind weit gestreut und haben teilweise schon einen hohen Schwierigkeitsgrad. Mal ist es einfach, dann wieder eher schwer. Das Spiel besteht überwiegend aus Sammeln, Kombinieren und Rätseln, um endlich wieder an die Oberfläche zu gelangen. Hier und da müssen Kisten per Kran verschoben werden oder auch mal einige Feuerstrahlen, die einem den Weg versperren müssen überwunden werden. Alles in allem hat man für die Kürze des Spiels doch einiges an Aufgaben zu erledigen.


Steuerung/Gameplay:

9 von 10Gesteuert wird die Kakerlake mit den Pfeiltasten. Und zwar nach rechts, links, oben und unten. Aktionen werden dann mit der Maus getätigt. Der Protagonist der Geschichte lässt sich einfach durch das Spielgeschehen führen. Der große Clou und Pluspunkt an dem Spiel ist seine Steuerung wie ich finde. Denn das liebe Tierchen kann nicht nur am Boden krabbeln, sondern sich auch an den Wänden und Decken entlang bewegen. Sobald wir auf die Wand zulaufen, dreht sich der ganze Raum links oder rechts herum und man gelangt so an Orte die sonst nur per Leiter usw. erreichbar wären. Somit drehen sich alle Locations in alle Richtungen, sofern man auch weiß wohin man gehen kann und gehen möchte. Diese Idee fand ich persönlich das Erfrischenste am ganzen Spiel. Ansonsten gibt es keine größeren Schwächen an der Steuerung und Spaß macht sie noch obendrein.


Fazit:

Wer keine allzu lange Spielzeit erwartet und sich schon an Spielen wie Alchemia, Machinarium, Limbo, Unmechanical und Botanicula erfreut hat, sollte auch hier seine Freude haben. Beim ersten Durchspielen wird man trotzdem ein bißchen Zeit brauchen. Wenn man das Spiel jedoch noch ein zweites Mal spielen sollte, ist man Ruck Zuck durch. Ich empfand das Spiel einfach zu kurz geraten. Allerdings hat man beim Spielen hat doch seine Freude. Die Schauplätze Untertage sind alle originell und kreativ gestaltet und haben alle ihren eigenen Flair. Lediglich der Sound und die Syncro sind etwas einfacher und flacher gehalten, aber auch damit kann man sich anfreunden, während man seine Aufgaben zu erledigen hat. Journey of a Roach ist kein Hammer-Vollpreis-Adventure, aber dennoch ein nettes Spielchen was man sich durchaus auch mal gönnen kann. Ob das Spiel das erfüllt was man erhofft, muss jeder für sich selbst heraus finden. Richtig schlecht ist nichts an dem Spiel, allerdings hat es mich persönlich auch nicht so geflasht, wie ich im vorhinein erhofft hatte. Im Lieferumpfang der Erstauflage befindet sich das Spiel, eine extra Soundtrack CD und ein Poster (2 seitig). Die eine Seite des Posters zeigt „DEPONIA 3" und die andere Seite „Journey of a Roach". Die Amaray Spielhülle befindet sich nochmal gesondert in einem aufklappbaren Umkarton.

 

Systemanforderungen:

Windows XP
Prozessor: 2.5 GHz (Single Core) oder besser
Memory: 2 GB RAM
Graphics: OpenGL 2.0 kompatible Grafikkarte mit 256 MB RAM (shared memory nicht empfohlen)
DirectX: Version 9.0c
Festplatte: 2500 MB freien Speicher
Soundkarte: DirectX 9.0c kompatibel
Tastatur, Maus

 

Publisher: http://www.daedalic.de/

Hersteller: http://www.koboldgames.ch/

 

Test zu Journey of a Roach geschrieben am 20. November 2013 von Lamar

Test vom


              


Weitere Links zum Spiel Journey of a Roach:

Videos
Lösung
Screenshots
Homepage

Journey of a Roach kaufen



0 Kommentare

Gamecover

Spiel kaufen:

Journey of a Roach Cover

Testwertung

Award-Bronze-77-klein

Altersfreigabe

USK06

Genre Screenshots

The Inner World - Der letzte Win...
Goetia
Candle
Deponia Doomsday
Republique