Test: Giana Sisters: Twisted Dreams [Xbox One]

Test: Giana Sisters: Twisted Dreams21. Dezember 2014 - Giana Sisters: Twisted Dreams nun auch für Xbox One getestet
Giana Sisters: Twisted Dreams von Black Forest Games nach dem durchaus erfolgreichen Erscheinen auf der 360 und der PS3 bzw. dem PC in den Jahren 2013 bzw. 2012 wurde jetzt Ende 2014 für die Xbox One und die Playstation 4 re-released. Welche Figur das Jump'n'Run dabei macht, lest ihr im folgenden Test zum Spiel. (Giana Sisters: Twisted Dreams , Videos, Test, Screenshots, Giana Sisters: Twisted Dreams kaufen)

 

„Jump’n’Runs sind doch sooo 80er frühe 90er oder für diese Wii Spieler“

Das ändert nichts daran das Jump’n’Runs durch ihr großartig einfaches Spielprinzip fetzen. Laufe von links nach rechts, hüpfe auf Plattformen und Gegner und erfreue dich am Ende ein Level geschafft zu haben. In diesem Fall spielt man Giana deren Schwester Maria in ein (Alp)Traumland entführt wurde. Nach kurzer Zeit wird gelernt die eigenen Träumen zu kontrollieren, was auch einer Wesensänderung, einem Leveldesign- und Hintergrundmusikwechsel zur Folge hat. Die blonde Version von uns kann hüpfen und ihren Fall durch Pirouetten verlangsamen und damit auch größere Abgründe überwinden. Die rothaarige Version kann durch Wände brechen und sich von Mauern abstoßen und Flipperball-mäßig durchs Level bewegen. Dabei sammeln wir Diamanten ein, wobei die eine Version nur von der blonden und die anderen nur von der rothaarigen Persönlichkeit eingeholt werden können.

 

„Und das funktioniert?“

Jupp, die Übergänge von der einen in die andere Welt sind sensationell gut gemacht und das ist auch nötig um die Level zu absolvieren. Womit ich aber ein Problem habe ist die Steuerung, für ein Jump’n’Run, insbesondere für ein gutes, steht und fällt das Spieleerlebnis mit der Steuerung. Diese muss punktgenau funktionieren, insbesondere in trickreichen Hüpfpassagen, sonst wird das Mist und man ärgert sich nur sinnlos. Jaja liebe/r Leser/in dir gehen wahrscheinlich grade folgende Gedanken durch den Kopf, der Jo schreibt doch ständig wie lange er schon spielt und wie alt er ist, wahrscheinlich ist er einfach zu langsam geworden für das Genre. Das möchte ich nicht ganz abstreiten, trotz jahrelangen Trainings lässt die Hand-Augen-Koordination da natürlich etwas nach und wenn man nur noch selten Jump’n’Runs spielt, fehlt da auch etwas Übung.

 

„Ha! Wusste ich es doch!“

Ja aber das ist nur ein Teil. Der andere ist wahrscheinlich weniger die eigentliche Steuerung des Spiels und mehr dem Controller geschuldet. Bevor du jetzt sagst „Ausreden, nichts als Ausreden“, ich denke immer noch, dass das beste Steuerkreuz/D-Pad das auf dem NES/Famicon bzw. dem originalen GameBoy war. Das Teil war einfach hochpräzise und das kann einfach nicht vom Steuerkreuz auf der One, der 360 und auch nicht auf der PS3 behauptet werden. Bleibt der linke Analogstick, aber das ist ein ähnliches Drama. Gut das ist vielleicht etwas übertrieben. Die funktionieren natürlich schon gut, aber nicht so gut wie es dieses Spiel erfordern würde. Folge war, dass jetzt meine Nachbarn denken ich hätte Touret oder dass ich Choleriker wäre.

 

„Ich höre aber immer Geschichten von früher, dass da Spiele viel schwerer waren“

Waren Sie auch, man hatte eben nur eine sehr beschränkte Anzahl an Leben (z.B. MegaMan, Mario), konnte selten Speichern (z.B. Metroid) oder hatte gar Checkpoints (z.B. Sonic). Aber die bildeten die Ausnahmen, deswegen bin ich durchaus froh, dass es diese ganzen Möglichkeiten bei diesem Spiel gibt, wenn die Steuerung wieder „Dinge“ macht. Falls ihr auf solche Herausforderungen steht, könnt ihr diese auch in diesem Spiel freischalten. Spielt mal das erste Castlevania auf dem GameBoy, nur dass ihr mal einen Vergleich zu heute habt. Alle die grad genannten Spiele waren schwer, aber nie unfair. Unfair ist auch Giana Sisters nicht. Was ich will ich damit sagen? Auch wenn man sich aufregen muss beim Spielen, ist der Belohnungseffekt beim Überwinden einer schwierigen Stelle dann so wie „früher“.

 

„Ich soll also mal zumindest in die Demo reingucken?“

Ja auf jeden Fall, das solltest du tun. Das Spiel ist gut und wird dann auch noch durch den grandiosen Soundtrack von Herrn Hülsbeck wunderbar untermalt und egal wann man zwischen den Persönlichkeiten wechselt, es ist immer ein perfekter musischer Übergang. Und weil das Spiel ja wenig für die Controller kann gibt es 85%.

 Publisher: F+F Distribution

Hersteller: Black Forest Games

 

Test zu Giana Sisters: Twisted Dreams [Xbox One] geschrieben am 21. Dezember 2014 von Der_Jo

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