Test: EEP 11 (eisenbahn.exe professional)

Test: EPP1119. Dezember 2014 - EEP 11 im Test für den PC
Gut ein Jahr nach dem Vorgänger und trotzdem noch rechtzeitig vor Weihnachten kam das neue EEP 11 (eisenbahn.exe professional) auf den Markt. Wir haben es uns für euch angeschaut und wollen euch unsere Eindrücke in diesem Test mitteilen. Ob mit dem alten Name auch der alte Glanz zurückkam? Das erfahrt ihr jetzt. (EEP 11 eisenbahn.exe professional, Videos, Test, Screenshots, EEP 11 eisenbahn.exe professional kaufen)

 

 

Anmerkung: Ich baue schon seit Jahren selbst mit EEP meine Welten und freue mich immer noch über die ständigen Neuerungen und die Weiterentwicklung. Die Installation von EEP 11 verlief im Gegensatz zum Vorgänger völlig einfach, einwandfrei und auch die Aktivierung über das Internet ging diesmal gleich auf Anhieb. Etwas hat sich aber immer noch nicht geändert, denn auch EEP 11 stellt das Windows Design auf Basic um.


Grafik:

8 von 10Die Grafik ist nach wie vor sehr schön und der heutigen Zeit entsprechend. So hat man bei einigen Fahrzeugmodellen transparente Scheiben und kann dadurch einen detaillierten Innenraum betrachten. Auch die Schatten sehen gut aus, wobei manchmal auch Fahrzeugschatten dort auftauchen, wo sie eigentlich nicht sein sollten. Dass die Engine nicht ganz fehlerfrei arbeitet, ergab sich während meiner Testphase zwar nur selten, kam aber trotzdem vor. So führen z.B. schnelle Bewegungen oder viele Objekte zu einem Einbruch der Framerate, was sogar bei den mitgelieferten Demoanlagen zu Rucklern führt, obwohl die Systemanforderungen erfüllt sind. Da sollte man nochmal schauen, woran das liegt.


Sound:

9 von 10Der Sound hat sich gegenüber Eisenbahn X ein wenig verändert und klingt jetzt etwas realistischer. Einige Modelle wurden dafür mit Originalsound ausgestattet, was sich super anhört und das Spielerlebnis steigert. Die Baureihe 612 macht z.B. ordentliche Motorengeräusche wie im Original und auch manche ICEs haben ein neues Soundpaket erhalten. Jedoch betrifft die Überarbeitung nicht alle Modelle und so muss man bei manchen Modellen auch noch mit unschönen Geräuschen leben. Zusammen mit den Naturgeräuschen und allen möglichen Sounds auf den Anlagen ergibt sich aber ein nettes Klangbild, bei dem man eine Entwicklung in die richtige Richtung erkennen kann.


Steuerung:

10 von 10Die Steuerung der Fahrzeuge ist unverändert geblieben und erfolgt wie immer mit den Tasten [A], [S] und [D] zur Fahrzeugsteuerung und [1] bis [0] für die Kameraführung. Alternativ kann man die grafische Oberfläche nutzen und die Regler für Fahrtrichtung, Beschleunigung und Bremse einzeln hin und her schieben, sowie mit den Pfeiltasten seinen Blickwinkel ändern. Bei manch neuen Modellen bewegen sich passend zur Fahrsituation sogar die Knöpfe und Hebel im Führerhaus, was aber auch schon beim Vorgänger der Fall war. Keine Neuerungen also auf diesem Gebiet. Ansonsten hat man wie immer viele Steuerungsmöglichkeiten über Kontaktpunkte und kann somit einen komplett automatischen Fahrablauf realisieren. Neu hinzugekommen ist bei EEP 11 die verbesserte Steuerung von Gütern. Diese scheinen eine komplett neue Physik bekommen zu haben, denn sie verhalten sich auf jeden Fall nicht mehr so statisch wie vorher und auch bei den Fahrzeugen, die mit den Gütern interagieren, kann man jetzt feste Positionen einstellen, um automatische Abläufe zu vereinfachen. Sehr schön.


Anlagenbau:

8 von 10Der Anlagenbau wurde auch nicht großartig verändert. Vorschaufenster für alle Modelle, Lückenschluss zwischen Gleisen, sanfte Steigungen, alles nicht neu. Jedoch hat man jetzt die Möglichkeit die Ansicht beim Bau beliebig einzustellen. So kann man beim Bau störende/unnötige Objektgruppen ausblenden, dadurch die Übersichtlichkeit über seine Anlage wahren und sich mehr auf das Bauen konzentrieren. Immer noch unschön ist die Bewegung im 2D Fenster, denn das Zoomen verschwimmt immer wieder mit dem Scrollen. So kommt es häufig vor, dass man nach oben oder zur Seite scrollen will und auf einmal gezoomt wird, was nicht schön ist und mit der Zeit auch nervig wird. Wenn man dieses automatische Zoomen per Mausrad irgendwo ausschalten könnte, wäre der Anlagenbau auch wieder ein Stück angenehmer.


Modellauswahl:

9 von 10Die Modellauswahl ist ganz ordentlich, wobei sich nicht in jeder Kategorie ein Objekt finden lässt. Beispielsweise gibt es keine S /U Bahnen. Dafür hat man viele Immobilien und natürlich das Highlight, welches auch auf der Packung zu sehen ist: den TEE. Ein was gibt es jedoch bei den Modellen zu bemängeln: Die Standartmodelle einer jeden EEP Version sind leider immer noch nicht der neuen Grafik angepasst, was ruhig mal geschehen könnte, damit sich ein harmonisches Gesamtbild ergibt.


Neuerungen:

10 von 10Die Neuerungen laut Verpackung, die ich hier noch gar nicht erwähnt habe, gefallen mir diesmal ziemlich gut. So gibt es in EEP 11 nicht nur das Steuerpult aus dem Vorgänger, sondern sogar die Möglichkeit einer ganzen Steuerstreckenschaltung, die es ermöglicht große Gleisbereiche bequem und mit wenigen Klicks zu bedienen. Die neue LUA Skriptsprache vereinfacht das Bauen von Bahnübergängen und es ist echt schön, dass so ein Feature endlich mit an Bord ist. In früheren Versionen musste man häufig komplexe Schaltkreise für automatische Abläufe bauen, jetzt kann man das bequem per Skript lösen. Natürlich ist ein wenig Programmier /Englischkenntnis dafür erforderlich. Die freie Editierung von Fahrzeugeigenschaften ist auch eine tolle Neuerung, denn sie ermöglicht es dem Spieler in begrenztem Rahmen, die Fahrzeuge an die Originale anzupassen. So kann man z.B. endlich dafür sorgen, dass eine Baureiche 612 auch die 160 km/h des Originals schafft und nicht schon bei 115 km/h Schluss ist. Und die Landwirtschaft wurde mit der neuen Version auch lebendiger gestaltet, denn jetzt lassen sich sogar Felder bearbeiten, die vorher nur statisch existierten. Alles in allem wurde hier mit den neuen Funktionen alles richtig gemacht und das stimmt mich für die weitere Entwicklung auch wieder positiver.


Fazit:

Wenn ich an den Vorgänger denke, dachte ich der Zug ist abgefahren. Doch umso mehr gefällt mir der Nachfolger. EEP 11 kann man getrost unter den Weihnachtsbaum legen, auch wenn immer noch ein paar Kleinigkeiten den Spaß ein wenig dämpfen. Wem würde ich das Spiel empfehlen? Jedem Anfänger natürlich, aber auch allen, die mit Eisenbahn X unzufrieden sind oder gleich ganz darauf verzichtet haben. Es scheint wirklich so, als ob mit altem Name auch der alte Glanz so langsam zurückkehrt. Weiter so.

 

Publisher: Trend Verlag

Hersteller: Trend Verlag

 

Test zu EEP 11 eisenbahn.exe professional geschrieben am 19. Dezember 2014 von BassTii

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