Test: Batman Arkham Origins

Batman: Arkham Origins - Newsbild17. Dezember 2013 - Batman: Arkham Origins im Test

Der neue Test zum Actiongame Batman: Arkham Origins ist da. Lest nach wie sich der Fledermausmann den neuen Herausforderungen eines Superhelden stellt. Der Prügelfaktor liegt wieder sehr weit oben auf der Haudraufskala. Wer auf flüssige Action steht sollte mal einen Blick in den Test riskieren. (Batman - Arkham Origins, Videos, Lösung, Test, Screenshots, Batman - Arkham Origins kaufen)

 

 

Spielwelt und Story:

7 von 10

Batman Arkham Origins spielt wie es der Name schon vermuten lässt in Arkham City, eine Stadt voller Schurken, Schläger, Mörder und anderen Verbrechern. Die Atmosphäre ist stets düster und wird hier und da durch Neonreklamen etwas aufgehellt. Allein das Bewegen durch Arkham, fliegend und schwingend macht großen Spaß und die ab und an auftauchenden Verbrecher die man nach Herzenslust vermöbeln kann, bieten eine angenehme Abwechslung zu den auch so schon aufregenden Missionen. Außerdem ist Arkham voll von Details und auch schlichte Erkundungstouren sorgen für Kurzweil. Auch der Fakt, dass sich die einzelnen Levelabschnitte während des Spieles verändern belebt das ganze Geschehen.


Grafik:

8 von 10Die Grafik ist im Comicstil gehalten und passt sehr gut zur Story und zur Atmosphäre. Das Charakter Design ist beindruckend und sehr detailreich umgesetzt. Es scheint als durfte sich Batman-Autor Paul Dini und sein Team richtig austoben. Die leider etwas unscharfen Texturen und die Beleuchtungen der ganzen Szenerie bauen ein düstere Action- Atmosphäre auf. Arkham Origins verwendet wie schon Arkham Asylum das sogenannte »Free Flow«-Kampfsystem was einen rasanten Wechsel zwischen den Gegnern ermöglicht. Gerade diese dynamischen Kämpfe wirken durch die PhysX -Effekte besonders gelungen und vermitteln ein flüssiges Geschehen. Leider kam es während des Probezockens zu kleinen Grafikrucklern die zu Punktabzug in der B-Note führen.


Sound:

9 von 10Die Sounds und Synchronsprecher sind gut gewählt und tragen enorm zur Aufrechterhaltung der Atmosphäre bei. Wer hier genauer hinhört, erkennt die deutschen Synchronstimmen aus den Kinofilmen wieder. Wer bei Spielen lieber englische Originalstimmen mag, dem steht hier nichts im Wege auch diese auszuwählen. Was sich auch durchaus lohnt, denn diese sind ebenfalls sehr gut umgesetzt. Der Soundtrack erinnert an die Kinofilme und wirkt atmosphärisch und passend. Nur bei den Funksprüchen kommt nach ein paar Stunden Langeweile auf, da sich diese öfter wiederholen.


Missionen und Gegner:

8 von 10Arkham ist groß und um da nicht die Übersicht zu verlieren, hat Batman eine Karte im Gepäck die sämtliche aktuellen Haupt- und Nebenmissionen verzeichnet. Trotz der netten Karte ist allerdings nicht immer ganz ersichtlich wo sich die Ziele befinden, denn leider unterscheidet die Karte nicht nach außerhalb, oberhalb oder unterhalb und fordert so manchmal ein wenig Spürsinn vom Spieler. Neben den zahlreichen Haupt- und Nebenmissionen bietet Arkham jede Menge der sogenannten Riddler-Rätsel, welche von euch gelöst werden wollen. Diese  belaufen sich auf ca. 400 Stück und für die Hauptstory allein braucht ihr an die 10 Stunden. Die Haupthandlung ist allerdings relativ geradlinig und kann nicht durch überraschende Wendungen überzeugen. Doch die gut angelegten Charaktere, die vielen gut gemachten Zwischensequenzen und die Balance aus Rätseln und Action trösten über so manches hinweg.  

 

Batmans Gegner besitzen eine hohe KI und manchmal auch ein Nachtsichtgerät. Sie arbeiten in Teams zusammen und sprechen sich ab, allerdings wird Batman auch schnell mal vergessen nach dem Motto:  „Aus den Augen aus dem Sinn“. Dennoch ist das Spiel sehr stark von Massenschlägerein geprägt und ich kann nicht sagen, dass mir das negativ aufgefallen wäre.


Steuerung/Gameplay:

8 von 10Die Kämpfe sind einfach nur fesselnd und ich könnte stundenlang auf Schurken einprügeln. Dank des Free Flow-Kampfsystems kommt die Action gut rüber.  Durch die wirklich gute KI ist man teilweise echt gefordert und hat die Tastatursteuerung schnell satt, weshalb auch ich nach den ersten Stunden auf das Gamepad umstieg. Die Steuerung mit Gamepad ist in diesem Spiel einfach die erste Wahl. Leider ist kein freies Speichern im Spiel möglich, doch die automatischen Speicherpunkte sind ausreichend. Durch ein gelungenes Levelsystem gibt es für unseren Helden immer wieder neue Ausrüstungsgegenstände, Kampfcombos und andere freischaltbare Features.


Fazit:

Die geschätzte Gesamtspieldauer von Arkham City umfasst etwa acht bis zwölf Stunden. Wenn man zusätzlich alle Nebenquest's und Riddler-Rätsel löst, braucht man schnell mehr als das Doppelte der Zeit. Außerdem verfügt das Spiel noch über einen Multiplayermodus, denn alleine Spielen ist ja nur halb so lustig.

 

Batman Arkam Origins kann seinem Vorgänger vielleicht nicht das Wasser reichen, aber langweilig war mir das Spiel zu keiner Zeit. Dank des Levelsystems verbessert man ständig Batmans Ausrüstung sowie seine Comboattacken und hat somit ständig etwas Neues auszuprobieren und die Hände immer voll zu tun. Alles in allem kann ich Freunden der Spieleserie und Neueinsteigern die auf der Suche nach einer guten Story und jeder Menge Action sind zu einem Kauf raten. Wer Charaktere und eine Story mit mehr Tiefgang will sollte sich den Vorgänger mal anschauen.

 

Systemanforderungen:

CPU: 2,4 GHz

RAM: 2 GB

Grafikkarte: NVIDIA GeForce 8800 GTS | AMD Radeon 3850

Festplattenspeichet: 17,5 GB

 

Publisher: Warner Bros. Interactive Entertainment

Hersteller: Warner Bros. Interactive Entertainment

 

Test zu Batman: Arkham Origins geschrieben am 15. Dezember 2013 von Blutswente

Test vom


              


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