Test: 1954 - Alcatraz

News: 1954 Alcatraz08. Februar 2014 - Adventure um Alcatraz bei uns im Test
Mit dem Adventure "1954: Alcatraz" ist ein Spiel erschienen, welches sich mit den Thema Gefängnisflucht beschäftigt. In unserem Test könnt ihr erfahren wie das neue Adventure abschließt. Beim Spielen bitte direkt an den bei Release erschienenen Patch denken. (1954 Alcatraz, Patches, Lösung, Test, Screenshots, 1954 Alcatraz kaufen)

 

 

Story:

8 von 10

Im San Francisco der 50er Jahre wurde Joe für einen bewaffneten Raubüberfall zu 40 Jahren Haft verurteilt und brennt darauf, aus Alcatraz auszubrechen. Hierzu benötigt er die Hilfe seiner Frau Christine, die jedoch mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen hat. Ihr gemeinsamer Gangster-Kumpane Mickey droht Christine umzubringen, falls diese sich weigern sollte, ihm die Beute von dem Überfall auszuhändigen. Doch wo befindet sich das Diebesgut? Nur Joe kennt das Versteck. Und so macht sich ganz North Beach auf die Suche nach dem Jackpot. Drogen Deals, Erpessungen und Mord sind in San Fransisco der 50er Jahre an der Tagesordnung. Gelingt es dem Spieler mit Joe als erster die Flucht von Alcatraz? Schaffen wir es mit Christine ihren Erpresser Mickey zu überlisten? Das Abenteuer kann beginnen und erst am Ende entscheidet sich wie der Verlauf enden wird. Und das kann es auf verschiedene Arten, denn wie man sich am Ende entscheidet, liegt bei jedem selbst. Entweder gibt es ein Happy End oder eben getrennte Wege. Entscheidet selbst!


Grafik:

8 von 10Die Grafik besteht aus einem Mix von 2D/3D Schauplätzen. Die zahlreichen Hintergründe, welche man vereinzelt auch nur kurz zu sehen bekommt, denn man bereist doch schon etliche verschiedene Locations, sind alle in 2D handgezeichnet. Die zu spielenden Figuren setzen sich jedoch perfekt vom Hintergrund ab und lassen sich problemlos durch die verschiedenen Schauplätze navigieren. Wie auch in anderen Spielen der Firma, wird an Farben nicht gespart. Alle Orte sind farblich schön in Szene gesetzt und wirken nicht aufdringlich. Wenn man den 1,1 GB großen Patch direkt zu Anfang des Spieles installiert und auch die passenden Hardware Voraussetzungen mitbringt, sollte man keine Probleme oder Fehler beim Spielen feststellen. Bei mir lief von Anfang bis Ende alles sauber und glatt - und mein PC hat gerade so die Mindestanforderungen erfüllt. Wer jedoch alles auf die Goldwaage legt, und meint es müßte alles so ablaufen und aussehen wie im realen Leben, kann vielleicht den ein oder anderen kleinen Fehler finden. Es könnte schon einmal ein Löffel in der Hand fehlen oder ein Keks der in den Mund geschoben wird, fehlt in der Hand. Aber alles dies kam auch schon zuvor in etlichen anderen Spielen vor. Dafür kann man im nachhinein einen evtl. Patch drüber installieren. Grafisch ist das Spiel für ein Adventure mehr als nur ausreichend.


Sound:

8 von 10Zu Beginn des Spieles wird direkt ein passendes musikalisches Jazz-Liedchen von einer weiblichen Stimme geträllert. Im Laufe des Games bekommen wir einen stimmungsvollen Soundtrack mit seichten leichten Klängen des Jazzgenres präsentiert. Alle Haupt- und Nebencharaktere wurden mit passenden deutschen Stimmen ausgestattet und wirken in keinster Weise aufdringlich oder nervig. Der Soundtrack stammt vom gleichen Macher der zuvor schon für "Ghost Pirates of Vooju Island", "A Vampire Story" und noch einigen anderen Adventure Spielen zuständig war. Auch beim Sound gibt es keinen Grund für Klagen. Alles hört sich schön und vor allem passend an. Lediglich beim gesprochen Wort könnte man geteilter Meinung sein. Mir persönlich kann es oftmals nicht derb genug sein. Allerdings könnten einige Gemüter die Kraftausdrücke und sexuellen Anspielungen für eine USK12 evtl. etwas heftig finden. Es ist aber nun mal so, dass im und um den Knast ein anderer Slang herrscht als im freien Leben. Und da Grunschulkinder heutzutage schon die derbsten Worte in den Mund nehmen, dürfte es hier niemand wirklich stören. :-)


Rätsel:

6 von 10Rätsel sind vorhanden, wenn sie auch nicht sonderlich schwer zu bewältigen sind. Dafür gibt es auch kein Hilfesystem, wo man schnell mal nachgucken könnte was als nächstes zu tun ist. Dinge werden gesammelt und im Inventar der jeweiligen Person abgelegt. Dort kombinieren wir diese Dinge und können sie betrachten. Einige Zettel und Bücher müssen gelesen werden, um sie weiter, im oder ausserhalb vom Inventar, anwenden zu können. Eine Hotspot-Anzeige verhilft uns den Überblick in den entsprechenden Abschnitten zu behalten und lässt uns schnell und gründlich alles Erforderliche erblicken. Auch müssen wir viel mit den Charakteren im Spiel besprechen, um dies und das zum Einsatz bringen zu können. Verschiedene Persönchen möchten bevor sie einem helfen einen Gefallen getan haben oder einfach nur Gegenstände herbei geschafft bekommen. Alles in allem kann man sich von der Vielzahl an Locations und Charaktern nicht beschweren zu wenig machen zu müssen. Immerhin steuern wir ja nicht nur eine Person, sondern müssen uns mit Christine und Joe dieses Adventure teilen.


Steuerung/Gameplay:

9 von 10 Die liebe Steuerung bleibt fast in jedem Adventure gleich - und das ist auch gut so. Denn ich möchte in einem Adventure nicht noch hektische Bewegungen auf der Tastatur ausführen müssen, um dann beim Spielende verkreuzte Arme haben. Steuern und Dinge nehmen tun wir mit der Maus. Im Inventar können wir die Dinge mit der Maus entnehmen und kombinieren. Dann werden sie an der jeweiligen Stelle zum Einsatz gebracht oder der entsprechenden Person übergeben. Die Figuren lassen sich sehr schnell und ohne Fehler durch die verschiedenen Schauplätze steuern. Der Spielablauf läuft schnell und flüssig. Ladezeiten zwischen den einzelnen Abschnitten und Locations gingen recht schnell vorbei. Da habe ich auch schon ganz andere Erfahrungen gemacht! Eine Übersichtskarte ist ebenfalls vorhanden, welche wir benutzen um noch offene und neue Ortschaften zu bereisen. Wenn keine Dinge mehr dort zu erledigen sind, verschwinden einige Locations wieder von der Karte. Das ist von daher gut, dass man nicht immer und überall wieder vergebens umsonst auftauchen muß. An viele Standorte muss man sich auch mehrmals begeben, da beim ersten Besuch nicht alles sofort zu bewältigen ist. Die Steuerung und das Gameplay ist für ein Adventure ideal ausgefallen.


Fazit:

Was haben wir als Endprodukt? Ich werde dieses Spiel nicht zerreißen oder schlecht bewerten, wie es einige andere Personen es im Netz evtl. schon getan haben. Es mag kein absoluter Meilenstein im Adventure Genre sein, aber das Spiel hat eine schöne Story und viele schöne bunte Spielabschnitte, die einige Zeit in Anspruch nehmen. Vielleicht mag der Titel "1954: Alcatraz" nicht optimal gewählt worden sein, weil es nicht überwiegend im Gefängnis oder auf der Insel spielt, aber immerhin spielen wir mit der Figur Joe in diesen Gefilden. Mit Christine spielen wir hingegen in San Fransico außerhalb des Gefängnises in der Stadt. Es geht bei dem Thema auch nicht hauptsächlich darum wie etwas dargestellt wird und zu spielen ist, sondern letztendlich um das Thema, dass jemand auf Alcatraz einsitzt und dort entfliehen möchte und von einer Person außerhalb von Alcatraz dabei geholfen bekommt. Beide Charaktere kommen bis zum Ende des Spieles reichlich zum Einsatz. An Grafik und Vertonung habe ich nichts Großes auszusetzen. Alles lief makellos und ohne größere Probleme ab. Es wurden keine System- oder Programmabstürze von mir gesichtet und es traten keine groben Grafik- oder Soundfehler auf. Vielleicht liegt es daran, dass ich mir sofort vor Beginn des Spiels den 1,1 GB großen Patch drüber installiert habe. Die einzelnen Spielabschnitte wurden recht schnell geladen und auch die Kommunikation zwischen den einzelnen Figuren waren nicht übermässig groß ausgeschmückt. Die Gespräche lassen sich überspringen, wenn es jemandem zuviel wird. Jedoch sind einige Informationen wichtig, um im Spiel voran zu kommen. Zusammenfassend ist dieses Spiel vielleicht keine 100% von dem was harte Spieler erwarten, aber mit Sicherheit kann man dieses Spiel als Adventure Spieler sehr gut spielen. Die limitierte Erstausgabe besteht aus dem Spiel, einem extra Soundtrack und einem Poster. Alles befindet sich in einer Adventure AMARAY Hülle und extra noch in einem aufklabbaren Umkarton. Und jetzt den interessierten Leuten: Viel Spaß beim Spielen!!!

 

 

Systemanforderungen:

Windows: XP, Vista, 7, 8
2,5 Ghz (Single Core) oder 2 Ghz (Dual Core)
3 GB Ram, Grafikkarte
Geforce 200er / Radeon 300er / Intel HD 3000er oder besser
6 GB freier Festplattenspeicher
Soundkarte
DVD Kaufwerk
Maus

 

Publisher: http://www.daedalic.de/

Hersteller: http://www.irresponsiblegames.com/

 

Test zu 1954: Alcatraz geschrieben am 08. Februar 2014 von Lamar

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Testwertung

Award-Bronze-78-klein

Altersfreigabe

USK12

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